Der Ortenauer Turngau unterwegs auf dem Nußbacher Ge(h)nuss-Wegle

Insgesamt 30 Personen trafen sich am 12. April trotz widriger Wettervorhersage um 11.00 Uhr in Nußbach, um den neuen „Nußbacher Ge(h)nuss-Weg“ zu gehen. Die Wanderführerinnen Hannelore Buß und Irmi Buchholz aus Ohlsbach führten die große Gruppe von der Krongutschule über einen Landwirtschaftsweg aufwärts in den Weilerwald, wo das frische Grün der Hecken und Bäume sehr beeindruckend war.

Über das Rappenloch ging es dann weiter bergauf zur Fuchslochhütte, wo sich trotz des trüben Wetters eine gute Aussicht ins Rheintal bot. Selbst das Straßburger Münster war noch schemenhaft zu erkennen. Bei leichtem Nieselregen führte der Wanderweg durch den Wald zum Rohrbacher Eck und über den Fichtenbuckel zur Teufelskapelle. Hier konnte man sehr gut über Bottenau und Oberkirch ins Renchtal blicken. Nur wenige Meter nach der Teufelskapelle wurde unter zwei riesigen Bäumen an einem wunderschönen Rastplatz die Mittagspause eingelegt, nach-dem es aufgehört hatte zu regnen.

Danach folgte ein langer Abschnitt durch Rebgelände in stetigem Auf und Ab mit vielen Ausblicken in die Rheinebene bis zur St.-Wendelin-Kapelle. Nach kurzem Besuch der Kapelle ging es weiter über den Trottberg zum Herztaler Aussichtspunkt und durch blühende Obstanlagen zurück nach Nußbach. Die Wanderstrecke mit ca. 12 km Länge und ca. 200 Hm war nach gut 4 Stunden bewältigt.

Obwohl es auf dem letzten Streckenabschnitt wieder leichten Nieselregen gab, waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass dieser abwechslungs-reiche „Ge(h)nuss-Weg“ mit seinen vielen Aussichtspunkten und Rastplätzen auch bei dem weniger schönen Wetter ein Genuss war. Zum Abschluss des gelungenen Wandertages kehrte die Wandergruppe im Gasthaus Winzerstube in Nußbach-Herztal ein.

Text: Ingeborg und Karl Kühne

 

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