Bannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur Startseite
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Unterwegs auf dem Neckarsteig

Der Neckarsteig ist ein anspruchsvoller Wanderweg mit 130 km Länge und führt in 9 Etappen von Heidelberg nach Bad Wimpfen. Die Wandergruppe des Ortenauer Turngaus war 2017 schon einmal auf dem Neckarsteig unterwegs. Damals hat man die Strecke von Hirschhorn bis Bad Wimpfen in 5 Tagen bewältigt. In diesem Jahr sollten nun die drei letzten noch fehlenden Etappen von Hirschhorn  bis nach Heidelberg folgen. Dazu fuhren am 7. September am frühen Morgen 15 Personen in Fahrgemeinschaften nach Neckargemünd. 

Die Gruppe startet am Neckarufer in Richtung Neckarsteinach. Nach der Überquerung der Eisenbahnlinie im Neckartal führte der Weg der zweiten Etappe des Neckarsteigs eine kurze Zeit bergauf durch ein Wohngebiet, bevor es in einem schönen Laubwald weiter aufwärts ging bis zur Bockfelsenhütte. Hier hatte man einen wundervollen Blick auf das Zwischenziel der Wanderung, die Burgfeste Dilsberg. Danach ging es bergab, vorbei am Tillystein, dann über den Rainbach und auf der anderen Seite hinauf in den beschaulichen Ort Dilsberg. Nach Besichtigung und Einkehr im „Cafe Burg“ folgte der Abstieg hinunter zum Neckar, der an einer Staustufe überquert wurde. Nach gut vier Stunden endete diese Etappe des Neckarsteigs mit ca. 12 km Länge und ca. 420 Hm in Neckarsteinach am Bahnhof. Mit der S-Bahn fuhr man zurück nach Neckargemünd, wo man im Hotel Kredell für drei Nächte Quartier bezog. 

Am zweiten Tag war um 8.45 Uhr bereits Abmarsch am Hotel zur S-Bahn-Haltestelle „Altstadt“, um nach Neckarsteinach zu fahren. Dort beginnt die dritte Etappe des Neckarsteigs, die von Neckarsteinach nach Hirschhorn führt. Mit ca. 19 km Länge und ca. 520 Hm war sie eine anstrengende Angelegenheit. Vom Bahnhof ging es direkt hinunter zum Neckar und ca. 20 Min. am Fluss entlang mit bester Aussicht auf die vier Burgen von Neckarsteinach. Zur dritten Burg, der Hinterburg, führte dann der Steig hinauf. Eine Turmbesteigung mit bester Aussicht auf die Neckar-schleife war natürlich Pflicht. Auf schmalen Pfaden ging es danach in Serpentinen durch einen lichten Wald stetig aufwärts, bis man den Hohen Darsberg erreichte. Von hier konnte man auf fast ebenem Gelände gut vorwärtskommen und erreichte gegen Mittag den lang ersehnten Rastplatz „Goetheblick“. Während der ausgiebigen Mittagspause konnte man den fantastischen Ausblick ins Neckartal wunderbar genießen. Auf überwiegend breiten Wegen führte der Steig nach der Mittagsrast meistens durch den Wald in Richtung Hirschhorn. Unterwegs kam man zum sagenumwobenen Bildstein „Rotes Bild“ und später zum Freischärlergrab, das auf die Badische Revolution 1848/49 zurückzuführen ist. Der letzte Abschnitt dieser Neckarsteigetappe führte steil bergab zum Bahnhof Hirschhorn, den man nach gut 6 Stunden erreicht hatte. Von hier fuhr die Wandergruppe mit der S-Bahn zurück nach Neckargemünd. Um 18.00 Uhr kehrte man im Lokal „Flatsebatser“ ein und genoss dort ein feines Abendessen.

Die erste Etappe des Neckarsteigs ist die Strecke von Heidelberg nach Neckargemünd mit ca.

15 km Länge und ca. 620 Hm. Zu dieser Wanderung in umgekehrter Richtung startete die Gruppe um 9.00 Uhr direkt am Hotel. Trotz widriger Wetterprognosen marschierte man los und erreichte nach 45 Minuten auf schmalen Pfaden aufwärts gehend die Neckarriedkopf-Hütten. Kaum dort angekommen fing es kräftig zu regnen an. Dies veranlasste drei Personen zum Umkehren. Die restlichen 12 aber gingen trotzdem weiter, zunächst stetig bergab, wobei man ab und zu einen vernebelten Blick ins Neckartal erhaschen konnte. Nach etwa der Hälfte des Weges hieß es wieder bergauf gehen bis zu einer Hütte, in der man Zuflucht fand zur Mittagspause. Kurze Zeit später hörte es endlich auf zu regnen und man konnte den Weg in Richtung Königstuhl unbeschwerter fortsetzen. Aber es dauerte nicht allzu lange, bis es richtig ungemütlich wurde und der Regen wieder einsetzte. Leider hatte man bei diesem Wetter keinerlei Sicht vom Königstuhl hinunter auf Heidelberg. Deshalb beschloss ein Großteil der Gruppe mit der Bergbahn hinunterzufahren.

Nur vier „Hartgesottene“ ließen es sich nicht nehmen trotz miserablen Wetters vom Königstuhl hinunter zum Schloss und dann weiter bis in die Stadt und zum Bahnhof zu laufen. Allerdings wählte man nicht den direkten Weg hinunter, nämlich die „Himmelsleiter“ mit ca. 1 200 grob behauenen Sandsteintreppenstufen. Das erschien den Wanderern zu gefährlich. Auf einem teilweise steilen, steinigen Pfad erreichten sie nach gut einer Stunde das Eingangstor zum Heidelberger Schloss, den offiziellen Start- bzw. Zielpunkt des Neckarsteigs. Danach erfolgte die Rückfahrt nach Neckargemünd. Abends kehrte die Gruppe im Lokal „Alte Scheune“ ein und genoss auch hier das feine Essen.

Für den letzten Tag stand noch ein Besuch von Weinheim auf dem Programm. Auf dem „Grüffelo-Weg“ ging es von der Stadtmitte aufwärts zur Burgruine Windeck mit herrlichen Aussichten über Weinheim hinaus in die Rheinebene. Danach folgte ein weiterer Anstieg hinauf zur Wachenburg, einer Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Anlage von Studenten-Corps aus ganz Deutschland. Leider gab es keine Bewirtung an diesem Tag, sodass der Rückweg in die Altstadt von Weinheim schnell angetreten wurde, durch das sehenswerte Gerberviertel, dann zum Rathaus und von dort in den Schlosspark. Nach dieser „Wanderung“ war eine Einkehr in einem der vielen Lokale eine Wohltat. Am Ende zeigten sich alle begeistert von dieser schönen Stadt Weinheim. Und kurz nach 14.00 Uhr verabschiedete man sich voneinander und trat die Heimreise an.

 

Bild zur Meldung: Unterwegs auf dem Neckarsteig

Veranstaltungen

Nächste Veranstaltungen:

02.​08.​2026 bis 08.​08.​2026

 

03.​08.​2026 bis 13.​08.​2026

 

23.​08.​2026 - Uhr