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Wanderwoche in der Südpfalz

15.​09.​2026

Vom 5. bis 12. September konnten 16 Personen die Südwestpfalz bei Eppenbrunn nahe der französisch-deutschen Grenze auf Premium-Wanderwegen erkunden. In dieser Gegend um Pirmasens gibt es viele einzigartige Felsformationen, mächtige Felsmassive und beeindruckende Felsenlandschaften aus Buntsandstein. Die Organisatoren und Wanderführer dieser Wanderwoche, Karl und Ingeborg Kühne aus Niederschopfheim, hatten für jeden Tag eine Tour geplant. Dank des guten Wetters konnten auch alle Wanderungen durchgeführt werden. Am Ende der Woche waren es dann etwas mehr als 100 km Wegstrecke und ca. 2 600 Höhenmeter, die von den Teilnehmern mit einem Durchschnittsalter von 73 Jahren zurückgelegt wurden.

Am ersten Tag stand nach einer zweieinhalbstündigen Fahrt von Offenburg über Wissembourg und Dahn nach Lemberg die erste Wanderung an. Am Sportplatz von Lemberg stießen noch zwei Wanderfreunde aus Auenheim zur Gruppe und die erste Wanderung auf dem Rothenbergweg (11 km, 300 Hm) konnte beginnen. Schon nach wenigen Metern bekam man den ersten Eindruck von den vielfältigen Buntsandsteinfelsen in dieser Gegend. Unterwegs nahm man die Gelegenheit wahr und kehrte in der PWV-Hütte „Drei Buchen“ ein. Nach der Wanderung waren es noch ca. 15 km Autofahrt bis nach Eppenbrunn, wo im Hotel Waldesruhe die Unterkunft für diese Woche gebucht war.

Die zweite Wanderung, die Felsenwald-Runde (16 km, 420 Hm), war deutlich anstrengender, hatte aber einige Highlights zu bieten mit dem Felsentor, dem Kugelfelsen oder der Schillerwand. Auch auf dieser Tour gab es eine Einkehrmöglichkeit an der PWV-Hütte „Starkenbrunnen“.

Noch etwas länger war die dritte Tour mit der Verbindung von Grenzweg und Altschlosspfad

(17 km, 400 Hm). Dazu konnte man am Hotel Waldesruhe starten und durch das Südenbachtal bis zur Zollstockhütte laufen. Nach der Mittagspause folgte der Weg direkt der deutsch-französischen Grenze bis zum absoluten Höhepunkt der Wanderwoche, dem Altschlossfelsen. Dieses Natur- und Kulturdenkmal mit mächtigen Felstürmen aus Buntsandstein ist 1,5 km lang und begeisterte die Wanderer total. Über den „Hohlen Fels“ gelangte man schließlich wieder zurück zum Hotel.

Für den 4. Tag war „Erholung“ geplant mit einer kurzen Tour am Vormittag und am Nachmittag Freizeit. Aber alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf dem Teufelspfad (7 km, 160 Hm) dabei und nur 5 Personen gönnten sich den Nachmittag zum Stadtrundgang in Pirmasens. Somit wurde auch noch die Hexenklamm (7 km, 160 Hm) in Angriff genommen.

Auf der Eulenfels-Tour (15 km, 250 Hm) am 5. Tag konnte man wieder einige besondere Felsformationen bestaunen, wie z.B. den Eulenfels oder den kleinen Teufelstisch. Und weil Mittwoch war, konnte man unterwegs in der PWV-Hütte „Hohe List“ einkehren.

Mit dem Lemberger Graf-Heinrich-Weg (15 km, 550 Hm) stand am 6. Tag eine weitere anstrengende Tour mit mehreren steilen und längeren Anstiegen auf dem Programm. Aber die Anstrengungen wurden belohnt mit beeindruckenden Felsmassiven und wunderschönen Aussichten.

Die letzte Wanderung, die Arius-Tour (13 km, 350 Hm), startete in Pirmasens-Ruppertsweiler und führte zunächst zum Kleinen Maiblumenfelsen. Danach folgte ein langer, wunderbar zu gehender Pfad durch einen lichtdurchfluteten Mischwald mit einigen tollen Felsformationen direkt am Wegesrand,

bevor man zum zweiten Mal in dieser Woche zur PWV-Hütte „Starkenbrunnen“ gelangte. Dort genoss man ausgiebig Pfälzer Spezialitäten oder Kaffee und Kuchen und die Stimmung an diesem besonderen Platz. Danach folgte ein längerer Anstieg zur Ruine Ruppertstein und von dort ging es dann abwärts zurück zum Parkplatz.

Wie schon die ganze Woche wurde die Wandergruppe auch am letzten Abend mit einem 4-Gänge-Menue verwöhnt. Aber nicht nur das Abendessen war hervorragend, auch das Frühstücksbuffet konnte sich sehen lassen.

Am Abreisetag unternahm man zusammen noch einen kurzen Spaziergang zur Lourdes-Grotte am Hang oberhalb von Eppenbrunn gelegen, nachdem die Autos beladen waren. Danach fuhren alle zum gemeinsamen Abschluss nach Lemberg zum Café Faass, wo es eine unglaubliche Auswahl an Kuchen und Torten gibt. Gegen Mittag verabschiedete man sich voneinander und trat die Heimfahrt an.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Wanderwoche waren sich einig: Das war eine tolle

Woche, in der man viel geleistet, aber auch viel gelacht hat. Text: Karl und Ingeborg Kühne

 

Bild zur Meldung: Bild: privat

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